Ein gemeinsames Interesse des Kooperationsverbundes Hochschulen für Gesundheit besteht in dem Wunsch, den historischen Paradigmen-Wechsel zur Gesundheitsorientierung in Forschung, Lehre und Praxisentwicklung mit zu begleiten und mit zu gestalten.

In der Kooperation mit dem Dachverband Salutogenes, der GesundheitsAkademie, der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung , dem Berufsverband Gesundheitsförderung, dem Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit und internationalen Fachorganisationen wie der Internationalen Union für Gesundheitsförderung  und der European Public Health Association unterstützen wir die Entwicklung eines gesundheitsfördernden Gesundheitswesens.

Bereits vor 30 Jahren wurde diese mit der Veröffentlichung der „Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung“ programmatisch skizziert.

Im Jahr 2015 hat sie mit der Verabschiedung der „Agenda 2030 der Ziele für nachhaltige Entwicklung“ einen neuen globalen Rahmen erhalten, bei dem die Prävention der „Zivilisationskrankheiten“ an Bedeutung gewonnen hat.

Der Kooperationsverbund beteiligt sich an der „Deutschen Allianz gegen nichtübertragbare Krankheiten“  und entwickelt mit der Initiative „Gesundheit gemeinsam gestalten“ eigene Programm-Entwicklungen für eine gesundheitsfördernde Praxis der Gesundheitsberufe im kommunalen Kontext.

Auf der Webseite “Gesundheitsförderung-studieren“  werden Informationen zu entsprechenden Studien-Programmen zusammengestellt.

In Zusammenhang mit der Internationalen Union für Gesundheitsförderung wollen wir zu den Kernkompetenzen der Gesundheitsförderung  in den kommenden Jahren ein offenes Qualifizierungsangebot für das Studium und die berufliche Weiterbildung der Gesundheits-, Bildungs- und Sozialberufe ausarbeiten und mit unterstützenden Kooperationspartnern in Deutschland, Österreich und der Schweiz öffentlich zugänglich machen.
Es soll mit einer beruflichen Akkreditierungs möglichkeit als „European Health Promotion Practitioner (EuHP)“ verbunden werden.
InteressentInnen an einer Mitarbeit bei diesem Vorhaben sind zur aktiven Mitwirkung eingeladen.