Hochschulen für Gesundheit können sich auf verschiedenen Wegen entwickeln: aus Hochschulen für angewandte Wissenschaften, die ihre Studienangebote im Bereich der Gesundheitswissenschaften ausbauen, aus medizinischen Fakultäten, die ihr Studienspektrum für andere Gesundheitsberufe erweitern, aus Universitäten mit einem starken humanwissenschaftlichen Schwerpunkt, die ihr Spektrum in Richtung primärqualifizierende Studiengänge für Gesundheitsberufe erweitern oder durch Neugründungen in einzelnen Bundesländern.

Hochschulen für Gesundheit richten ihre Forschungsaktivitäten und die Aus-, Fort- und Weiterbildung bedarfsorientiert auf die jeweilige Region aus und vernetzen sich mit ihren Aktivitäten regional, national und international.

Sie nehmen dadurch gesellschaftliche Verantwortung für die Gesundheitsentwicklung in ihrer Region, eine bürgerorientierte Transformation der Krankheitsversorgung und die Entwicklung von Infrastrukturen für eine wirkungsvolle Gesundheitsförderungs–Praxis in allen relevanten Politikbereichen der Kommunen und der Länder und Kantone wahr.

Dieser gesellschaftlich verantwortete Transformations-Prozess tradierter Krankenversorgung zugunsten einer kooperativen Vernetzung lokaler und regionaler Solidargemeinschaften und einer koordinierten öffentlichen Gesundheitsförderung bildet eine hochschul- und gesundheitspolitische Alternative zu dem gesundheits- und sozialpolitisch destruktiven Wettbewerbs- Regime einer „Gesundheitswirtschaft“ , das gegenwärtig noch in Deutschland, Österreich und der Schweiz politisch favorisiert wird.

Einen Übersichts-Beitrag zur Reform-Dynamik im Gesundheitswesen und die Konsequenzen für die Ausbildung der Gesundheitsberufe finden Sie hier.

Ausführliche Dokumente der bisherigen Entwicklungsdiskussionen des Verbundes finden Sie bei den Tagungs-Dokumentationen.

Orientierend können die folgenden drei Konferenzberichte genutzt werden:
1. „Koordinierte Initiativen zur Weiterentwicklung der Ausbildung in Medizin und Gesundheitsberufen“ 2012
2. „Strategieberatung des Kooperationsverbundes „Hochschulen für Gesundheit“ 2012
3. „Mitglieder-Tagung 2013 „Kräfte bündeln und nachhaltige Entwicklungen gestalten

Das Rahmenkonzept von regionalen „Health Universities“ wurde 2015 in Winterthur ausführlich diskutiert.

Eine kritische Bilanz der bisherigen Aktivitäten mit einem Ausblick auf mögliche Zukünfte für die Hochschul-Ausbildung und Gesundheitsversorgung finden Sie hier.

Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie Informationen zu wesentlichen Entwicklungsbereiche, die im Verbund bisher bearbeitet werden.
Sie sind eingeladen, sich zu beteiligen.