Liebe Mitglieder des Kooperationsverbundes, liebe Interessierte,

ganz herzlich möchten wir uns für die rege Teilnahme und das konstruktive Treffen in Bochum bedanken.

Gerne möchten wir im Folgenden die Erneuerungen, Themen und Ergebnisse aus Bochum vorstellen. Eine zentrale Veränderung war die Neuwahl und Erweiterung des Vorstandes auf insgesamt sieben Personen. Der Vorsitz ist dabei auf zwei Personen verteilt, die als KO-Vorsitzende fungieren. Außerdem wurde die erneuerte Satzung, die bereits am 3.Juli 2015 beschlossen worden war in Bochum nochmals bestätigt.

 

Besonders hervorzuheben ist die Bildung von Programmen für eine gemeinsame Repräsentation der Gesundheitsberufe. Hierbei soll und kann das Potenzial des Kooperationsverbundes, mit seinen mehr als 40 Mitglieds-Hochschulen in Deutschland, der Schweiz und Österreich bedacht, gestärkt und dezentral eingebracht werden.

Der Umgang mit diesem Potenzial stand im Mittelpunkt der Diskussion über zukünftige Aktivitäten sowie der Strukturierung des Verbundes und seiner weiteren Entwicklung.

Wichtig ist hierbei, dass die zukünftigen Aktivitäten stärker dezentralisiert werden sollen und dass die aktive Beteiligung der Mitglieder eine bedeutendere Rolle erhält. Die Initiative liegt im Entwicklungsbereich interessierter Hochschulen, wobei der Verbund selbst als Raum für Innovation und Potenzial für Verbund-Aktivitäten zu sehen ist.

Eine naheliegende und ausbaufähige Möglichkeit ist, dass einzelne Mitglieder des Verbundes auf Förder-Ausschreibungen reagieren und die Koordination für einen hochschulübergreifenden Verbund-Antrag im Bereich von Forschung und Entwicklung übernehmen.

Sehr erfolgreich geschah dies 2001-2003 im Rahmen eines Förderantrages der Hochschule Magdeburg in der Zusammenarbeit mit fünf Universitäten und acht Fachhochschulen im Bereich der Gesundheitswissenschaften beim BMBF zur hochschulübergreifenden Entwicklung neuer Studienmedien für gesundheitswissenschaftliche Studiengänge. Die Gründung des Kooperationsverbundes „Hochschulen für Gesundheit“ e.V. war eine unmittelbare Folge dieses erfolgreichen, dreijährigen Verbund-Projektes.

Darüberhinaus ergab die Diskussion, dass ein weiterer Vorteil des Verbundes darin besteht, eine gemeinsame hochschul- und gesundheitspolitische Positionierung zur Entwicklung der Gesundheits-, Pflege- und Therapiewissenschaften zu generieren und diese auf der Ebene der Bundesländer und des Bundes sowie in Hochschul-Organisationen wie der KRK oder der DFG aktiv zu kommunizieren. Hierdurch kann eine wesentlich größere öffentliche und politische Wirksamkeit entstehen. Die Gründung des „Fachbereitstages Gesundheitswissenschaften“ am 16.03.2016 in Berlin ist Ausdruck dieser Zielsetzung.

Der Vorstand sieht sich hierbei in der Rolle, die Interessen der Mitglieder aufzugreifen und zu vermitteln und dafür eine aktive Beteiligungsstruktur zu fördern. Die Initiation von Entwicklungsprozessen und Aktivitäten vollzieht sich dabei im Austausch zwischen dem Vorstand und interessierten Kolleginnen und Kollegen in den Mitglieds-Hochschulen.